27.01.2026

VÖSI Software-Day

Auch 2026 durfte wieder eine Auswahl an Schüler:innen der 4. und 5. Jahrgänge unserer Abteilung am Software-Day des Verbands Österreichischer Software Innovationen teilnehmen und tolle Kontakte zur Österreichischen IT-Szene knüpfen.

Im Mittelpunkt standen dabei wegweisende Themen wie künstliche Intelligenz, Cyber-Resilienz und nachhaltiges Software Engineering, die unter dem Motto wie „The Poetry of Software“ beleuchtet wurden. Durch hochkarätige Keynotes und intensive Panel-Diskussionen bot die Veranstaltung einen tiefen Einblick in aktuelle Technologietrends und die Innovationskraft des Standorts Österreich.

 

Für unsere IT-Schülerinnen und -Schüler ergab sich daraus ein erheblicher Mehrwert, da das Event eine direkte Brücke zwischen der schulischen Ausbildung und der realen Wirtschaft schlug. Die Teilnehmenden erhielten die Gelegenheit, unmittelbar mit Entscheidungsträgerinnen und Entwicklern führender IT-Firmen in Kontakt zu treten, was wertvolle Möglichkeiten für zukünftige Praktika oder den späteren Berufseinstieg nach der Matura eröffnete. Zudem lieferten die gezeigten Praxisbeispiele und industriellen Standards wichtige Impulse für die Konzeption eigener Diplomarbeiten, da sie den aktuellen Stand der Technik greifbar machten. Neben dem fachlichen Wissenserwerb bot die Veranstaltung durch Initiativen wie WOMENinICT auch inspirierende Vorbilder und Mentoring-Möglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern helfen, ihren Platz in der professionellen IT-Welt von morgen zu finden.

Dabei hat Abteilungsvorstand DI(FH) Mag. Dr.techn. Gottfried Koppensteiner zusammen mit der aktuellen Präsidentin des VÖSI, Doris Lippert ganz nach ihrem Motto „Software verbindet – nicht nur Maschinen und Systeme, sondern auch Menschen und Ideen.“ eine engere Kooperation zwischen der IT am TGM mit allen Special Internets Groups des VÖSI vereinbart.


• Künstliche Intelligenz: Wir wollen dabei sein, wenn es um eine Vorreiterrolle in der Entwicklung des KI-Unterrichts in Österreich
geht.
• Accessibility in ICT: Wir wollen sicherstellen, dass die
technologischen Lösungen digital barrierefrei sind und das
Bewusstsein unserer Jugendlichen dazu heben.
• Datenschutz: Wir integrieren das Thema Datenschutz im Unterricht und sorgen für mehr Bewusstsein bei usneren Jugendlichen, DSGVO-konform zu agieren.
• Enterprise Architecture Management (EAM): In den Gegenständen Informationssysteme und Systemtechnik werden wir dadurch einen Schritt näher an Industrie und Wirtschaft unterrichten.
• Safety & Security: Für einen praxisorientierten Unterricht in unserem Schwerpunkt IT-Sicherheit.
• WOMENinICT: Wir machen Frauen in der ICT mehr sichtbar und wollen mehr Mädchen für unsere Ausbildung begeistern.

 

Anbei noch ein paar Berichte unserer Schüler*innen zum Event:

„Astrid Zöchling, CIO des ORF, zeigte in ihrer Präsentation auf, welche stetig wachsenden Chancen und Risiken der Einsatz Künstlicher Intelligenz für eine vertrauenswürdige und journalistisch verantwortete Berichterstattung mit sich bringt.

Ein Augenmerk legte sie dabei auf die zunehmende Gefahr von Desinformation durch generative KI, deren Inhalte kaum noch von der Realität zu unterscheiden sind. Diese Problematik veranschaulichte sie anhand eines Vergleichs zwischen einem realen und einem KI-generierten Bild. Darin untermauerte sie das „Check, Double-Check, Recheck“-Prinzip, was in der ORF-Redaktion heute mehr denn je angewendet wird, um die Glaubwürdigkeit von Inhalten sicherzustellen.

Auch die positiven Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz im redaktionellen Alltag wurden von Zöchling vorgestellt. So stellte sie ein neues KI-gestütztes Tool vor, das die Bearbeitung von Inhalten erheblich vereinfacht. Dieses wird unter anderem zur Erkennung, Bearbeitung und korrekten Lizenzierung von Musikstücken eingesetzt.“ Franz Puerto, 5BHIT

„Uns hat der Vortrag zu den Cybersecurity Entwicklungen sehr gut gefallen, deswegen hier ein kleiner Bericht. Cybercrime ist heute eine der größten wirtschaftlichen Bedrohungen und richtet sich zunehmend geopolitisch motiviert gegen Behörden und kritische Infrastrukturen, mit dem Hauptziel des Datendiebstahls. Angriffe bleiben im Durchschnitt über 200 Tage unentdeckt und werden durch den Einsatz von KI stark beschleunigt. Dabei wirkt KI sowohl als Werkzeug für Angreifer als auch – in Kombination mit dem Menschen – als effektiver Verteidiger. Besonders Social Engineering und KI-basierte Insider-Risiken stellen eine große Gefahr dar. Zero-Trust-Architekturen, das „Assume-Breach“-Prinzip und klare Datenklassifizierung (z. B. Ampelsystem) sind zentrale Schutzmaßnahmen. Kontinuierliches Training stärkt die „Human Firewall“ – nicht nur in Unternehmen, sondern auch im privaten Umfeld. Cybersecurity ist damit längst ein grundlegendes Sicherheitsbedürfnis, vergleichbar mit Maslows Basisbedürfnissen.“ Felix Schmid und Viktor Bachmayer, 5BHIT

„Der Vortrag der Videbis GmbH war sehr informativ. Der erste Sprecher hat darüber geredet, wie Accessibility genau so im Trend sein soll wie AI und auch, dass wir Entwickler bei der Entwicklung einer App besonders auf Accessibility achten sollen. Dann hat der CEO von Videbis demonstriert, wie ihr Produkt funktioniert. Wir waren sehr fasziniert davon, weil wir zwar wissen und lesen, was alles Technologie behinderten Menschen hilft, aber es noch nie selbst live gesehen haben und überrascht waren, dass der CEO von Videbis selbst sehbehindert ist. Das zeigt wirklich, welche Rolle wir IT- bzw. TGM-Schüler spielen, um behinderten Menschen durch unser erworbenes Wissen zu helfen.“ Ofosuhene Daniel, 4CHIT